Nachbarschaftsgeschichten #interkulturell

Ab heute möchte ich mich mit dem Thema #Nachbarschaft auseinandersetzen und euch zeigen, wie sehr mir dieses Thema am Herzen liegt. Ich werde ganz viele Nachbarschafts-Beiträge teilen, die ich vor Jahren auf #Facebook geteilt habe.

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Dieser Beitrag besteht aus mehreren Teilen. Schaut euch bitte alle Beiträge an.

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Weihnachtsessen mit unseren Nachbarn

#Nachbarschaft #Teil 1

Seit 6 Jahren laden wir unseren Nachbarinnen und Nachbarn zum Essen und Kaffeetrinken ein. Jedes Mal entsteht ein tolles #Miteinander. Wir können uns näher kennenlernen und viel voneinander lernen.
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Bis vor drei Jahren hatten wir 4 WG‘s, 16 Studenten in unserem Gebäude. Wir wollten die Studentinnen und Studenten näher kennenlernen. Leider hatten sie die Gelegenheit nicht für uns zu kochen. Deshalb fand das Weihnachtsessen bei uns statt. Ich wusste nicht mal wie man einen Weihnachtstisch deckt 😬 Ich gab mein Bestes☺️ Ein festlich gedeckter Tisch gehört zu besonderen Anlass einfach dazu😉 Als sie meine Tische sahen, sagten sie zu mir „Obwohl du kein Weihnachten feierst gibst du dir so viel Mühe“ 🥰 Sie freuten sich sehr. Ich kochte für sie türkisch. Als Dessert gab es immer traditionelle Weihnachstgebäcke..
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Es waren schöne Tage. Wir hatten ein tolles #Nachbarschaftsverhältnis.
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Es geht es weiter mit Teil 2… .

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Fastenbrechen mit unseren Nachbarn

#Nachbarschaft #Teil 2

Irgendwie, irgendwann ist es zur Tradition geworden. Wir luden jedes Jahr unsere Nachbarinnen und Nachbarn zum Fastenbrechen und Weihnachtsessen ein.

Beim ersten gemeinsamen Fastenbrechen (2015) luden wir zu uns eine WG, also drei Studenten ein. Das war unser erstes Nachbarschaftstreffen. Bei unserem nächsten Treffen waren noch andere Studenten dabei.

Uns fiel es gar nicht schwer, mit Studenten ins Gespräch zu kommen. Wir beide waren ja auch Studenten und kannten das Studentenleben. Doch war das nicht unser einziges gemeinsames Thema. Wir konnten uns auch über andere Themen austauschen.

Junge Menschen sind offener gegenüber anderen Religionen und Kulturen und blicken eher positiv in die Zukunft. Sie wachsen ja in einer Gesellschaft auf, die so bunt und vielfältig ist. Sie wussten ganz genau wie man mit kulturellen Unterschieden umgeht. Als wir uns über Kleidung und Mode unterhielten, fragten sie mich nicht warum ich ein Kopftuch trage, sondern wie ich es trage. Sie haben es sogar selbst ausprobiert.

Wir haben für sie die beliebtesten Speisen der türkischen Küche gekocht: Iskender Kebabi, Beyti Kebabi , selbstgebackenes Pide(Fladenbrot) etc. Pide wird über Ramadan sehr gern gegessen. Auch sie haben es sehr gern gegessen.

Neben vielen Leckereien entstanden auf diesem Wege neue Nachbarschaften und Freundschaften.

Lasst uns Begegnungsräume schaffen, lasst uns einander kennenlernen. Nachbarschaft braucht mehr Begegnung!

Was engagierst du dich in deiner Nachbarschaft?

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Welcome Back Party

Es geht weiter..

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