5.Oktober 2018

Heute ist #Weltlehrertag. Mit meinem 3,5 jährigen Sohn haben wir für seine Erzieher DIY-Geschenke vorbereitet. Nebenbei erklärte ich ihm auch, warum wir uns bei seinen Erziehern bedanken wollen.

Als ich klein war wollte ich Lehrerin werden. In der Grundschule hatte ich einen tollen Lehrer, der mich sehr beeindruckte. Er schätzte uns so sehr, dass er sogar auch am Wochenenden für uns da war. Seine Geschenke wie Schokolade, Kuchen hat er nie mit nach Hause genommen. Er hat sie immer mit uns geteilt. Er hat uns nie gezwungen, die Aufgaben sofort zu erledigen. Hatten wir in dem Moment keine Lust, hatte er uns Zeit gegeben bis wir wieder motiviert waren. Die Klasse war so motiviert, dass jeder mit Eifer in die Schule kam.

Meine Lehrer habe ich nie gehasst. Natürlich habe ich auch einen Lehrer gehabt, der mich nicht Ernst nahm. Als ich sagte, dass ich studieren möchte wiederholte er meinen Satz: „Du willst studieren?“ Dennoch hat das ganze mich nicht demotiviert. Ich habe vieles von meinen Erziehern und Lehrern gelernt und bin sehr dankbar dafür. Ohne meine Grundschullehrer, ohne meinen Englisch Lehrer, ohne meine Professor und einige Dozenten in der Universität, die mich immer an schlechten Zeiten unterstützen, wäre ich heute nicht da, wo ich bin. Okay ich bin keine Bundeskanzlerin geworden:) Zumindest habe ich einen erfolgreichen Bildungsweg eingeschritten.

Ich will auch, dass meine Kinder ihre Erzieher und Lehrer respektieren und sich bedanken für alles, was sie für ihre Zukunft tun. Als wir heute im Kindergarten die Geschenke verteilt haben, hat sich eine Erzieherin total gefreut. Sie hat gesagt, dass der Weltlehrertag in Polen genauso gefeiert wird und sie damals (als sie in Polen Lehrerin war) an dem Tag von den Schülern gratuliert wurde und sie es toll fand. „Ich finde es schade dass der Tag in Deutschland nicht bekannt ist“ sagte sie, und zeigte ihr Geschenk ihrer Kollegin: „Nach Jahren bekomme ich ein Lehrer Tag Geschenk“ Man sah wie glücklich sie war❤ Sie hat meinen Sohn umarmt und geküsst. Der Moment den ich als „Gelungen“ bezeichne.

  

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